Was ist eigentlich Smarketing?

  1. Home
  2. Uncategorized
  3. Was ist eigentlich Smarketing?

Smarketing ist keine neue Abteilung in Unternehmen

Zeigt her eure Friedhofs-Organigramme

Nein um Himmels Willen. Smarketing ist nicht noch eine Abteilung im Unternehmen. Dann wird ja alles nur noch schlimmer. Die Firmen haben sich mit den starren Abteilungen ihr eigenes Grab geschaufelt und begrenzen sich selbst im Wachstum. Sie fangen langsam an mit der digitalen Transformation zu sterben. Dabei haben sie sich doch soviel Mühe gegeben die Silos aufzubauen. Sie haben ihr Unternehmensleitbild mit schnell trocknendem Zement darüber gegossen, das jetzt irgendwo in der Schublade oder im Intranet als PDF vor sich hin vegetiert. Dort erstrahlt auch das top grafisch aufbereitete Organigramm, an dem die Geschäftsführung ihre Führungskräfte mit den dazugehörigen Mitarbeitern aufgehängt  hat (danke für dieses Wortspiel an Anne Schüller). Das Bild eines Friedhofs könnte nicht treffender sein. Führungskräfte, die viele Mitarbeiter unter sich haben.

Fesselnde Stellenbeschreibungen und Faxnummern in der Signatur

Zusätzlich bekommen die Mitarbeiter mit einer fesselnden Stellenbeschreibung eine Leine angelegt, die ihren Radius festlegt in dem sie sich gedanklich bewegen dürfen. Vielleicht reicht die Kette vom Büro bis zur Kantine und zurück (Es lebe das Homeoffice). Liebe Unternehmer, das könnt ihr so machen, aber dann nehmt ihr euch und euren wertvollen Angestellten eben auch die Chance zu wachsen. Digitalisierung bedeutet im wörtlichen Sinne „Aufbruch“. Es ist Zeit Strukturen aufzubrechen. Öffnet die Mauern zwischen den Abteilungen. Fangt mit Sales und Marketing an.

Okay – der Einstieg ins Thema Smarketing war jetzt sarkastisch, aber keineswegs überzeichnet. Schau doch mal auf euer Geschäftspapier oder das eurer Geschäftspartner. Steht da noch die Faxnummer im Briefkopf oder in der E-Mail-Signatur? Wem das zu drastisch ist oder wer noch nicht soweit ist, der hat sich gerade aus dem Text verabschiedet. Hat sich entschieden erstmal nichts zu verändern und das tote Pferd weiterzureiten. Wenn du noch dabei bist, gratuliere ich dir.  Du gehörst zu den „Machern mit Blick über den Tellerrand“ und kannst dein Unternehmen mit Smarketing nach vorne bringen.

Es ist an der Zeit Sales und Marketing aufeinander abzustimmen

Die beiden wichtigsten Fachbereiche, die direkt zum Umsatz beitragen müssen aufeinander zugehen. Längst haben sie den Fokus „Kunden“ aus den Augen verloren und üben sich täglich darin ihr eigenes Ego aufzupolieren um vor der Geschäftsführung zu glänzen. Was das an Geld kostet. Das scheint die Unternehmen aber nicht zu interessieren. Sie befeuern das ganze noch, indem sie beide Fachbereiche immer weiter voneinander fortbilden (wörtlich gemeint „fort bilden“).

Woher kommt der Begriff Smarketing?

Den Begriff „Smarketing“ hat laut meiner Recherche erstmals Hubspot im Jahr 2002 verwendet (leider nicht meine Erfindung, wie Google mir dann verraten hat). Sie bezeichnen damit die gemeinsame und bessere Ausrichtung und Abstimmung von Marketing und Sales. Das alles steht im direkten Zusammenhang mit Inboundmarketing – der heiße Scheiß im Marketing. Alle reden über Funnels, Customer Journey, Touchpoints und Co. Ja, das ist angesagt und gehört auf die Agenda. But first „Smarketing“. Inboundmarketing funktioniert nicht, wenn Sales und Marketing sich raufen statt zusammenzuraufen.

In kurzen Stichpunkten bedeutet Smarketing

  • Leads klar definieren (Mit Service Level Agreements – SQL, MQL…)
  • Permanenter Austausch zwischen Marketing und Vertrieb in beide Richtungen
  • Aufeinander abgestimmte Ziele
  • Optimierte und aufeinander aufbauender Prozesse

Meine persönliche Definition für Smarketing 

Smarketing ist die Chance für Unternehmen ihre Bereiche Sales und Marketing so zu verzahnen, dass es sich positiv auf Kunden und Mitarbeiter auswirkt

Studien belegen jährliches Umsatzwachstum bis zu 20 % mit Smarketing

Smarketing ist für mich ein Unternehmer-Mindset mit Blick auf eine bessere Zusammenarbeit zwischen Sales und Marketing. Wer sich auf die bessere Zusammenarbeit zwischen Vertrieb und Marketing konzentriert, der kurbelt den Umsatz an. Aber das funktioniert in Summe auch nur, wenn das Wichtigste wieder im Mittelpunkt von Sales und Marketing steht – Der Kunde. Denn genau darum geht es. Ohne Kunde kein Umsatz.

In der Studie von Hubspot „STATE OF INBOUND Der aktuelle Stand von Marketing und Vertrieb in Deutschland und der Welt“ (2018) werden noch weitere Vorteile einer abgestimmten Strategie genannt. Nicht nur die Performance und der Umsatz steigt. Vertriebsabteilungen wachsen und Marketingbudgets werden erhöht.

(eine weitere interessante und aussagekräftige Studie der Hochschule Wismar gibt es hier)

Wie arbeiten Sales und Marketing Hand in Hand?

Tauche tiefer ein ins Thema Smarketing

Damit es klappt zwischen Vertrieb und Marketing ist es zu Anfang wichtig, dass wir uns die Ursachen der Konflikte ansehen. Es ist wie mit Kopfschmerzen. Klar hilft kurzfristig eine Tablette, damit der Schmerz geht. Damit er ganz verschwindet, musst du an die Ursache. Erst dann hast du Erfolg.

Podcast zum Thema Smarketing

Hörst du gerne Podcasts und willst tiefer eintauchen ins Thema Smarketing? Dann hör mal hier rein. Mit Vertriebsprofi Armin Hering   habe ich über Smarketing gesprochen.

Vortrag zum Thema Smarketing

Wenn du mehr wissen willst, dann habe ich einen Vortrag für dich und deine Mitarbeiter:innen. Hier ein kleiner Vorgeschmack. Bei Interesse an dem kompletten Vortrag, melde dich bei mir.

Und das Wichtigste für dich: Smarketing macht Spaß und ist ganz einfach.

SmarketingKurzversion von Eva-Christin List

Menü